Leoparden

Die "wilden" Kenianer


Kein Keniaurlaub ohne Löwenfoto – Panthera leo ist in den Nationalparks Kenias häufig anzutreffen. Auch wenn die Löwenrudel (besonders, wenn sie im nach der Regenzeit sehr hohen Gras liegen) nicht leicht auszumachen sind - die kenianischen Ranger kennen den Tagesablauf der Löwen und ihre Lieblingsplätze sehr genau. Im Morgengrauen und in der Abenddämmerung findet man sie in der Nähe der Wasserstellen, wo sie sich entweder selbst erfrischen oder auf interessante Beute warten. Bei Einsetzen der Hitze, im Sommer schon ab 9 Uhr, dösen die erwachsenen Löwen im Schatten der mächtigen Akazien und Baobabs, während die jungen Löwen in der Nähe spielen. Gerade sie geben spielend wunderschöne Fotomotive ab.

Schwierige „Beute“: Leoparden

Die prächtig-eleganten Leoparden (Panthera pardus) jagen im Gegensatz zu den Löwen meist allein, nicht im Rudel. Sie können gut klettern und deponieren folglich ihre Beute – u.a. Antilopen, Zebras, Gnus, Paviane oder Warzenschweine – als Maßnahme gegen Beuteräuber wie Hyänen oder Löwen gerne auf Bäumen. Dass ein Leopard in der Nähe ist, bemerkt man meistens nur durch aufgeregtes Warnen von Pavian- und Warzenschweingruppen. Nur selten sieht man Leoparden direkt, wie sie sich morgens und abends auf Felsen oder Termitenhügeln sonnen und die Umgebung aufmerksam beobachten. Lange Brennweiten und viel Geduld sind bei diesen scheuen Tieren Pflicht.

Die großen Trampel

Selbst dem ungeübtesten Safari-Teilnehmer auf dem Platz rechts vom Fahrer dürften die Elefantengruppen schon von Weitem ins Auge fallen. Tagsüber bevorzugen Elefanten schattigere Orte, möglichst mit Wassertümpel, während sie in der Dämmerung meist fressen (16 Stunden am Tag) und wandern. Ihre markanten Umrisse in der ansonsten weitläufigen Savanne geben ein hervorragendes Fotomotiv für Kenia ab: Der rote Sonnenball neben einem Elefanten, der gerade von einem Baobab nascht.
Die bis zu 2 Tonnen schweren und seltenen Nashörner sind sehr scheu, sie bevorzugen dichteres Gestrüpp und kommen damit nur selten in den Blickpunkt einer Fotosafari. Umso schöner ist es natürlich aber, wenn es trotzdem klappt.