Safari

Safari im wilden Afrika


Natürlich ist die Fauna in Kenia bzw. Kenya am bekanntesten für ihre „Big Five“ – die Savannenbewohner Löwe, Leopard, Elefant, Gnu (das „Wildebeest“) und Nashorn. Um diese prächtigen Tiere in ihrer natürlichen Umwelt beobachten zu können, darf eine Safari im Keniaurlaub nicht fehlen. Speziell mit den dabei entstandenen Tierfotos und Tiervideos kann man schließlich daheim sehr schön die Urlaubserlebnisse illustrieren - und das umso überzeugender, je qualitätsvoller sie sind. Je nach Anspruch lohnt sich also ein selbstkritischer Blick auf die bisher vorhandene Fotoausrüstung bereits vor der Reise.

Auf die richtige Ausrüstung kommt es an

Am geeignetsten sind zweifelsfrei eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) samt Stativ und einem lichtstarkem (maximal Blende 4 bis 5.6) Telezoom im Bereich von 100-500mm Kleinbildäquivalent mit integriertem Bildstabilisator.

Kompaktkameras mit x-fach-Superzooms disqualifizieren sich durch die schlechte Autofokusgeschwindigkeit, geringe Sichtbarkeit des Sucherdisplays, optische Mängel bei langen Brennweiten und das starke Rauschen bei höheren Lichtempfindlichkeiten. Für Überblickfotos – oder wenn der Elefant wirklich in nächster Nähe steht - ist eine kleine kompakte Zweitkamera aber gar nicht schlecht.

Während der Safari

Die interessantesten Safarimomente – Tierfotos von dröge dösenden Löwen sind einfach langweilig - erlebt man im Morgengrauen, auch wenn dieser Zeitraum breitengradbedingt nur sehr kurz ist. Um dabei möglichst unverwackelte Bilder der sich bewegenden Tiere bei langen Brennweiten zu erreichen, helfen leider nur eine höhere Objektivlichtstärke sowie eine höhere Lichtempfindlichkeit der Kamera. Ein Bildstabilisator gleicht zwar die Eigenbewegungen aus, nicht aber die des fotografierten Objekts. Die Mitnahme eines festen Stativs ist darüber hinaus empfehlenswert. Alternativ funktioniert auch ein kleiner Bohnen- oder Reissack sehr gut, auf dem man das Objektiv am Wagenrand auflegt. Außerhalb der Fahrzeuge kann man leider nur selten fotografieren, da die Nationalpark-Ranger und Guides sich für ihre touristischen Besucher besonders verantwortlich fühlen.